Geldscheine die gespart werden können

Was kostet ein Steuerberater?

Ein Steuerberater  empfiehlt sich fast jedem Erwerbstätigen Die deutschen Steuergesetze sind nicht immer leicht zu durchblicken. Vor allem Selbstständige haben mit den Steuern zu kämpfen, so kommt es hier nicht nur zu Einnahmen, sondern auch zu Ausgaben sowie Umsatz- und gegebenenfalls auch Gewerbesteuer. Allzu schnell kann es da passieren, dass Unklarheiten auftauchen und Formulare nicht korrekt ausgefüllt werden. Die Folgen davon können sein, dass die eigene Steuer geschätzt wird, was zumeist seitens des Finanzamtes sehr konservativ ausfällt und zumeist nachteilig für den Steuerzahler ist. Mit etwas Geschick und Ahnung, ist unter Umständen auch möglich einiges an Steuern einzusparen.

Steuerberater Kosten abhängig vom Einkommen

Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, die eigene Steuererklärung von einem Fachmann anfertigen zu lassen. Doch die Dienstleistung eines professionellen Steuerberaters kostet natürlich auch Geld. Die Kosten eines Steuerberaters, sind dabei nicht an fixe Preise gebunden, sondern richten sich nach den Vermögensverhältnissen des Steuerzahlers und der Art der Arbeit des Steuerzahlers.

Bei einem Bruttojahresgehalt von 50000 Euro abzüglich aller Ausgaben ist eine Gebühr von 1098 Euro zugeordnet. Jedoch darf dieser Betrag vom Steuerberater nicht in voller Höhe gefordert werden. Dieser Betrag dient lediglich als Ausgangswert für die Berechnung der weiteren Kosten. Die Gebührenverordnung sieht in diesem Fall für das Ausfüllen des Mantelbogens eine Gebühr von 109,80 Euro vor. Diese stellt ein Zehntel der 1098 Euro dar. Im Maximalfall, kann der Steuerberater sechs Zehntel also 658,80 Euro nehmen. Somit liegt die Mittelgebühr bei 384,30 Euro.

Diese Beispielrechnung dient der Verdeutlichung, wie die Kosten des Steuerberaters zustande kommen und liefert ein anschauliches Beispiel. Die im eigenen Fall vorhanden Kosten, können nach diesem Beispiel und den in der Gebührenverordnung für Steuerberater festgelegten Kosten errechnet werden. Unter die Minimalgebühr, also einem Zehntel des Betrages darf der Steuerberater nicht arbeiten. Die Maximalgebühr, liegt bei sechs Zehnteln. Im Normalfall, wird ein Preis dazwischen gewählt, die sogenannte Mittelgebühr. Berechnet ein Steuerberater mehr als die Mittelgebühr, so sollte man sich dies gut begründen lassen. So hilft die Gebührenverordnung schnell schwarze Schafe zu entlarven und bereits im Voraus abschätzen zu können, wie hoch sich die Kosten für den Steuerberater belaufen. Leider ist hier immer nur eine Schätzung möglich, da die Tatsächlich Kosten immer erst hinterher aufgrund der Einkommensverhältnisse und der Steuer errechnet werden können. Der Stundensatz eines Steuerberaters liegt im Normalfall für eine halbe Stunde bei 36 bis 83 Euro. Im Durchschnitt dauert eine Prüfung jedoch nicht länger als 15 Minuten.

Lohnhilfevereine günstiger als Steuerberater

Kostengünstiger Alternativen zum Steuerberater, stellen sogenannte Lohnhilfevereine dar. Einkünfte aus Kapitalvermögen, Verpachtung und Vermietung dürfen jedoch die 13 000 Euro Marke nicht überschreiten. Außerdem gilt eine Beschränkung, welche ausschließlich Freiberufler und Gewerbetreibende zu lässt. Hier wird über einen jährlichen Mitgliedsbeitrag im Verein und eine Aufnahmegebühr abgerechnet. Maximal Betragen die Beiträge 300 Euro sind aber meistens deutlich günstiger und eher bei der Hälfte anzusehen.

Auch Rechtsanwälte, sind dazu befugt Steuerberatungen durchzuführen. Hierbei lässt sich jedoch nichts sparen, da sie dieselben Gebühren wie richtige Steuerberater berechnen.

Eine weitere Möglichkeit Kosten zu sparen, sind spezielle Computerprogramm oder aber auch Apps. Diese können Arbeit sparen und Vorteile bringen, wenn man sich bereits selbst mit Steuern auskennt. Im Handel sind diese bereits ab 15 Euro erhältlich. Ansonsten empfiehlt sich auch die Steuererklärung über Elster zu machen, da es hier auch online ein gutes Elster Hilfeforum gibt.

Wer jedoch keine Ahnung davon hat, der sollte unbedingt auf einen menschlichen Steuerberater aus Fleisch und Blut zurückgreifen. Diese sorgen nämlich nicht nur für eine Steuerersparnis, sondern auch das alles mit rechten Dingen zu geht. Ein Sparen an der falschen Stelle, kann gerade bei Steuerangelegenheiten eine teure Angelegenheit werden. Die Gebühren des Steuerberaters sind dabei so festgelegt, das für sie in jeden Fall dabei ein Vorteil entsteht und sie mehr durch einen Steuerberater profitieren als sie an Kosten für diesen zu tragen haben.

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